Zu Besuch beim Gebärdensprachgottesdienst

Veröffentlicht am 14. Februar 2019

Zu Besuch beim Gebärdensprachgottesdienst

Manche Menschen leiern Reden einfach so herunter. Pfarrerin Melanie Keller-Stenzel ist dafür erstens nicht der Typ und zweites könnte sie es nicht, selbst wenn sie wollte. Sie ist in der Gehörlosenseelsorge tätig und predigt in Fulda und Hanau in Gebärden. Dabei kommt die gesamte Klaviatur der Körpersprache zum Einsatz. Einen solchen Gottesdienst habe ich für eine kurze Reportage besucht, die im blick in die kirche magazin Ausgabe Februar 2019 erschienen ist.

Obwohl ich nur wenige Minuten zum Haus Oranien gelaufen bin, habe ich mich wie im Ausland gefühlt. Da ich keine Gebärden beherrsche war augenblicklich eine Sprachbarriere vorhanden. Davon haben sich die Besucher des Gebärdensprachgottesdienstes aber nicht abhalten lassen, und mich in Gespräche verwickelt. Zum Glück hat jemand für mich übersetzt. Unter dem Strich ein toller Auftrag und eine schöne persönliche Erfahrung.