Über verschwimmende Grenzen von PR und Redaktion

Veröffentlicht am 3. April 2019

Über verschwimmende Grenzen von PR und Redaktion

Über den 2017 gemeinsam geplanten PR-Workshop der Bayer AG und dem Medienmagazin „journalist“, welches vom deutschen Journalisten-Verband (DJV) herausgegeben wird, hatte ich bereits berichtet. Die Grenzen zwischen PR und Redaktion sind seitdem weiter verschwommen, was ich kritisch hinterfrage. Den entsprechenden Kommentar gibt es im Blickpunkt 1/19 zu lesen.

Aus meiner Sicht sind sich das Magazin „journalist“ und die Bayer AG zu nahe gekommen. Natürlich ist es legitim, wenn ein Unternehmen Anzeigen oder Werbebeilagen bucht. Allerdings erzeugt es ein Geschmäckle, wenn man gemeinsame PR-Workshops plant und ein Jahr später der Werbekunde ein sechs-seitiges Interview bekommt. Natürlich gab es dort keinen Hinweis auf die Geschäftsbeziehung.

Für mich ist es ein fatales Signal, wenn das Magazin des Deutschen Journalisten-Verbands es mit der Transparenz selbst nicht genau nimmt.

Auch in meinem Medienblog „Der Freigeber“ hatte ich über den geplanten PR-Workshop berichtet.