Pioniere in Fulda: Heiraten und echt guter Kaffee

Veröffentlicht am 17. Oktober 2017

Pioniere in Fulda: Heiraten und echt guter Kaffee

Sie sind Vorreiter, die Wege für Nachfolgende bereiten. Die Rede ist von Pionieren, die Neues gewagt haben – oder anders gesagt der Themenschwerpunkt der Herbst-Ausgabe vom SeitenWechsel Magazin. Zwei Portraits stammen aus meiner Feder: So haben Monika und Wilfried Breitkopfs als erstes Paar mit Behinderung in Fulda kirchlich geheiratet, während Christiane Meurer und Wolfgang Klose echte Kaffeekultur in die Barockstadt gebracht haben. Mehr dazu lesen Sie im SeitenWechsel Ausgabe 3/2017.

„Wer braucht noch Liebesromane, wenn das Leben doch die schönsten Geschichten schreibt“, frage ich in meinem Portrait über Monika und Wilfried Breitkopf. Für beide war es vor über 30 Jahren Liebe auf den ersten Blick. 2009 folgte nach dem Standesamt das kirchliche Jawort. Was daran besonders ist? Erstmals heirateten in Fulda zwei Menschen mit Behinderung kirchlich.

Zur Löherstraße gehört mittlerweile der Duft nach frisch geröstetem Kaffee wie für den Fuldaer der Kümmel ins Brot. Seit 2005 betreiben Christiane Meurer und Wolfgang Klose die Kaffeekultur, ein Kaffeehaus mit eigener Rösterei – die erste der Nachkriegszeit. Doch die Fuldaer wussten zunächst nichts mit dem ganzen Buhei anzufangen. Kaffee kauft man schließlich im Supermarkt. Nach und nach erschlossen sich die Pioniere die ehemalige „Kaffeewüste“.