Pilgern als Spiegelbild des Lebens

Veröffentlicht am 6. August 2018

Pilgern als Spiegelbild des Lebens

„Wenn ab einem gewissen Punkt die Kräfte beginnen zu schwinden und die Teilnehmer ihre erste körperliche Krise durchschritten haben, bricht auch im Innern etwas auf“, verrät Bruder Pascal vom Franziskanerkloster am Frauenberg in Fulda. Als Seelsorger begleitet er Pilgergruppen und leistet oft seelische Ersthilfe. Welche einschneidenden Erlebnisse ihn geprägt haben und ob Pilgern auch einfach „nur“ Urlaub sein kann, erzählt er im Interview im SeitenWechsel Ausgabe 3/18.

„Oh Gott, hoffen sprechen wir nicht die ganze Zeit nur von Gott und Kirche“, ist einer meiner ersten Gedanken, als ich den Auftrag erhalte, den Franziskanermönch Bruder Pascal zu interviewen. Kurz darauf sitzt mir ein weltgewandter und im Geiste junggebliebener Mensch gegenüber. Über Kirche reden wir nicht, aber darüber, wie sehr es einen Menschen verändern kann, wenn er zu Fuß geht – selbst Schafsscheiße spielt eine tragende Rolle.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für unser aufschlussreiches Gespräch!